

Transparente Kontrolle beim Einsatz von KI verankern
Der Markt für Generative KI wird vorrangig von US-amerikanischen Hyperscalern dominiert, deren Plattformen durch den US CLOUD Act extraterritorialen Zugriffen unterliegen. Die Gründung von eustella – abgeleitet vom altgriechischen Begriff für „gerechter Stern“ – resultierte aus der klaren Anforderung von Unternehmenskunden nach belegbarer digitaler Souveränität. Da bestehende europäische KI-Angebote häufig auf außereuropäische Cloud-Backends zurückgreifen, fehlte am Markt eine geschlossene, rein europäische Wertschöpfungskette.
Die Zielsetzung von eustella war der Aufbau einer souveränen KI-Plattform für Textgenerierung, spezialisierte Agents (wie Marketing-, Legal- oder Recruiting-Agents) sowie Partner-APIs. Das System musste bei hoher Performance strikte Kriterien erfüllen: lückenlose Datensicherheit, transparente Preiskontrolle ab 6 Euro im Monat sowie vollständige Unabhängigkeit von US-Hyperscalern. Für die Wachstumsphase benötigte das Start-up eine IaaS-Plattform, die Skalierbarkeit ohne Vendor Lock-in garantiert.
Über eustella
Das Wiener KI-Start-up eustella steht für souveräne und geschützte Künstliche Intelligenz. Unter der Leitung von Gründer und Geschäftsführer Matteo Rosoli entwickelt das 9-köpfige Team – darunter 5 IT-Spezialisten für Full-Stack und DevOps – innovative Lösungen im Bereich Generative KI.
Das Portfolio umfasst B2B-Unternehmenslizenzen sowie eine B2C-Plattform. Über Web, Mobil-Apps für iOS und Android, spezialisierte Agents und APIs bietet eustella flexible Zugänge zu moderner KI-Technologie. Zielgruppe sind Organisationen sowie Anwenderinnen und Anwender mit Fokus auf Datensicherheit, Stabilität und Preiskontrolle. Mit europäischer Ausrichtung schafft eustella eine verlässliche und transparente Alternative zu Anbietern aus Übersee und Fernost.
Um die Kern-Infrastruktur eigenständig zu steuern und die Rechenlasten stabil zu verteilen, implementierte eustella eine Virtual Dedicated Cloud (VDC). In dieser Architektur übernimmt IONOS CLOUD die Rolle des zentralen Orchestrators („Dirigenten“):

Matteo Rosoli, Co-Founder & Geschäftsführer von eustella
Eustella positioniert sich als europäisch-souveräne Alternative im KI-Markt. Die bewusste Entscheidung gegen Anbieter wie AWS, GCP oder Azure stellt sicher, dass die gesamte Infrastruktur-Lieferkette europäischem Recht unterliegt und externe Zugriffe auf Architektur-Ebene unterbunden werden.
Die Architektur basiert auf Virtual Dedicated Clouds (VDC). Eustella steuert seine Kern-Infrastruktur über CPU-Server, VPN-Gateways zur sicheren Anbindung und Load Balancer zur stabilen Lastverteilung.
IONOS CLOUD fungiert als technologischer Dirigent: Auf den IONOS CLOUD CPU-Servern laufen die Datenbanken, die Orchestrierungslogik, das Sicherheits-Framework sowie das Nutzersystem. Für die reine Modellberechnung greift die Architektur dezentral auf europäische GPU-Anbieter zurück.
IONOS CLOUD liefert die notwendige Skalierbarkeit für CPU-Workloads, gepaart mit hoher Verfügbarkeit (Availability) und einer stets aktuellen technischen Dokumentation. Dies beschleunigt den Betrieb und sichert die Planbarkeit für das IT-Team.
Die Nutzung der IONOS CLOUD-Komponenten ermöglicht eine strikte Netzwerksegmentierung und sichere Zugriffspfade. Diese Kombination liefert die technischen Nachweise, um Anforderungen an Sicherheit und Lastverteilung revisionssicher abzudecken.
Seit dem Start der Zusammenarbeit im April 2026 dokumentiert eustella eine verlässliche Uptime und eine durchgehend positive Leistung der Systeme, was die IONOS CLOUD zu einem dauerhaften und zentralen Bestandteil der souveränen Infrastruktur macht.
Das Start-up Programm (Stufe ACCELERATE) verschaffte eustella die nötige finanzielle und operative Handlungsfreiheit. Durch das Guthaben von bis zu 100.000 Euro und den direkten Expertensupport konnte das Unternehmen seine Architektur schnell aufbauen und skalieren – ohne sich in proprietäre Abhängigkeiten zu begeben.
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